Sonntag, 11. Dezember 2011

Blut aus der Arche!

Raffael. Ein Bayerwald-Thriller.... aus der Arche.

Gucken Sie: www.youtube.com/watch?v=S_OwTQSREXE

1-Kerze1


Noooo... sogd der Pirat, wos der Nationalpark fir Leichen in eram Keller - ehm... in UNSERER Arche hod!

Lasstses eich sogn: MIR WARMA'S NED!!!

Dienstag, 22. November 2011

Adam - duuuuu??

Adam-8-a-klein

Zeichnung: G. Jo Hruschka

Dienstag, 13. September 2011

Den Böhmerwald retten

Landschaft-B1


















Der Böhmerwald - der rauschende Wald, das Land der Stille, das grüne Dach Europas:
Dort kreischen nun die Kreissägen. Die alten Wälder, wilden Naturareale, Rückzugsgebiete für Auerhahn und Dreizehenspecht im Vogelbachgebiet bei Modrava / Mader und in anderen bisherigen Kernzonen des Nationalparks Sumava sind bedroht. Unter dem Vorwand der Borkenkäferbekämpfung kennt die neue Nationalparkverwaltung kein Pardon.



Landschaft-B-3Tschechische Naturfreunde protestieren, sie brauchen unsere Hilfe.


Piraten bitten: Protestieren Sie mit, machen Sie die Abholzungen publik, spenden Sie unter dem Stichwort "Böhmerwald" an den Bund Naturschutz in Bayern (www.bund-naturschutz.de)
Landschaft-B2P1060423Landschaft-B-4

Mittwoch, 17. August 2011

Piraten trauern

Landrat Heinz Wölfl
(1953 - 2011)


Engel-mit-Gitarre

Mittwoch, 15. Juni 2011

POZOR!! PIRATENWARNUNG

Liebe Wanderfreunde und Leserinnen und Leser der PiratenPresse
(wie Sie wissen - immer auf zack und immer frisch wie die See...)!

Wir warnen!!! POZOR!

Tief drin im Böhmerwald kann Ihnen nämlich was passieren.
Nämlich:

1) Ein Baum ist kein Schiff also gefährlich!!
Vorsicht-Baeume
2) Dämonen haben schon manchen auf den Kopf gehauen!
Daemon-Prachatice
Raeuber
3) Räuber sitzen oft im Busch!

Elefant

4) Und wenn alles nichts hilft kriegt dich der Elefant.


Aber haben Sie keine Angst, verehrte Leserinnen und Leser. Merken Sie sich einfach:

Der Bierot heert olles, der Bierot sicht olles, und der Bierot riacht olles.

(Und wo samma da? Haben Sie's geraten? Auflösung:
1) Böhmerwald irgendwo - also überall gefährlich.
2) Prachatice Hauswand.
3) Prachatice Stadtmuseum.
4) Nochmal die Hauswand.)

Mittwoch, 6. April 2011

Verhüllt und weg

Erinnern Sie sich? Einen Winter lang lag die Gläserne Arche verhüllt vor dem Glasmuseum.
DSCN7555 P1010986 Arche-in-schwarz-6 Arche Dann war sie weg - das war im Frühling vor drei Jahren.


War da was?
Es wird Frühling.

Und da ist immer und immer noch ein Grund zum Trauern, sagen die Piraten aus der Gläsernen Arche.

Freitag, 1. April 2011

Von Sodom bis Center Parcs... das große Gistl-Theater!

Die Gistl-Theatergruppe spielte zum Theaterball 2011 in Frauenau: "Von Sodom nach Gomera, oder: Ein altes Testament".
Es war die Schau!


1 Morsakverlag, 3095 vor Christus:
Im Ursprung unmittelbar nach dem Urknall schuf Gott Himmel und Erde.

Und er schuf die Wanderratte und den Spitzwegerich und er schuf den Gelbrandkäfer und den Nasenbären und den Brathering. Und er zeugte die Tropfen des Taus, er gebar des Himmels Reif, er schuf die Arberseewand, die Rachelkapelle und den Berg Sinai . Er ließ den Brontosaurus wachsen nach seinem Willen und der Vogelspinne behaarte er die Beine nach ihrem Gusto. Das Indische Springkraut wollte er eindämmen, doch es war unfolgsam und setzte sich durch. Den Pittbull bereute er später ein wenig doch die Leberblümchen erfreuen ihn bis heute.

2 Drauf nahm er einen Butzen und macht ein Männlein draus, er schnippt ihn in die Höhe, blies ihn ein bisserl an, drauf sah er vor sich stehen, Adam den ersten Mann.

Und Gott war zufrieden, doch schuf er noch das Kanapee, um sich am 7. Tage auszuruhen.



Eva: Geh Adam, i mecht ara so an gscheidn Mo, mächtig, einflussreich…
Schlange: Einflusssreich, jajajaja …ein energy apple, der Flügel verleiht… ssagenhaft ssaftiges ssonderangebot…
Eva: Adam, hejf ma affe!
Adam: I iss liaba mei Hollerko...
Eva: Fürn Fortschritt kanntst di scho amoi a weng strecka…
3
4 Kain: Fruchtbar! Seid fruchtbar hod a gsogt und mehret euch und bevölkert die Erde…
Abel: I bin oba koa motherfucker ned…wo findt ejz i oane de wo ned mit uns verwandt is? Kain: Des wird schwar…i geh gen Osten, ba ba!
5Pharao: Ich bin Gott- wer ist‘s der zu mosern wagt?
Diener: Moses, das ist der Kleine aus der Babyklappe…
6
Es gibt ebs, wos immun mocht gega de Plagen – a Hollerko. I ghör zum erwählten Volk, mia bleima verschont. Des Hollerko, des muaßt da am Türrahmen hischmian, dann bleibt dei Haus verschont.
71
Moses:
Soll ich zum Herrn flehen, dass er euch Manna regnen lässt?
Volk: Manna ned, oba money … Dama glei schoppen kinan, wema ins gelobte Land kemman…
Sprecher: Und Gott war eifersüchtig auf diesen fremden Gott neben ihm und rief Moses mit donnernder Stimme zu:
Gott: Mose, mein Sohn, kennst du den Berg Sinai? Steige hinauf, ich werde dir erscheinen und mit meinem Finger die 10 Gebote aufschreiben.
Volk: Hod ejz gott nur oan finger? - No wiara ois gschreinert hod de ganze Wejd do kannts scho passiert sei…
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Volk: - I gfrei mi scho af die blonden Holländerinnen im Sündseepark Aquamundo…
- Südsee!
- Mia mechtma eine ins gelobte Land!
- Do fließen Milch und Honig is uns prophezeit worden!
Zentnerparkzaunwächter: Hier fließen Schmierseife und Abschreibungsgelder.
Volk: - Do gibt’s fia jed‘n an hochqualifizierten Arbeitsplatz im Zentnerpark… - Straßenfeger… - Laubwegbläser… - Abflussverstopfungsreiniger… I werd Angestellter an der Aquamundo Fußpilzbefreiungsfront!... Oder Zentnerpark-Zaunwächter wia der do!9 Zentnerparkzaunwächter: Des is a Silo-Park! Do wiad ois siliert, den kleinsten Grashalm wennst frogst, wo ghörst denn du hi – Silo sagt er. Und ois, wos amoi Silo is – des gärt.
Im vollautomatischen Gemeinderat do is a oanzigs Zahnradl des owei aus da Reih springt – des is stän-sationell. Olle hemd d’Händ, owa er – naa! Ament ghearad eam an Elektroschock, dass er endlich gleichg‘schalt wird.

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David: I häd a neis Zwisterl, des daad i scho gern ausprobiern !
Volk: Ned gega den, den zwingst ned mim Zwisterl!
Goliath: Wha, wha, wer bist du, Wurm, Greenhorn, der du wagst, gegen den großen Goliath anzutreten? I am the most mightly milliard mucki monster … here in Oberfrauenau is only pipifaxing for me. I ll go on, away aus mein Way …
12David: I bin da kloa David, da Hüatabua, vom Verlorna Schachtn owa, koa Baronensohn und nedamoi a Erstgeborener, da letzt von de siebene vo mein Vodan!
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Sprecher: Und Gott der Herr schaute auf die Erde und sah, dass die Menschen verderbt waren.
Und als er sah, dass das Menschengeschlecht eifrig bemüht war, Gott zu spielen und den Klimawandel voranzutreiben, beschloss er, die Sache etwas zu beschleunigen.
Noah: Herr, du duasd de leicht! „Mach dir eine Arche von Käferholz“, sogst, des han o i ned glernt, o Herr, ich bin ein Wurm…stimmt, d‘Würmer deaf i ned vogessn zum mitnehma, sunst gibt’s in da Zukunft amoi koan Kompost….ob i an Hoizwurm aa aaf d‘Arche mitnehma soll?
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De Länder von da Eurozone solltn scho erhalten bleibn, wo ma mia doch de Zivilisation erfunden ham…
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Berlusconi: Mamma mia, la mare e grande, ich nix navigation manuale.. Ich immer super grande Jachte…subito, subito…ich VIP, Miracelvip für 17-jährige Ragazzi…
Boat people: Wir kommen aus Sahel und Gomorrah - und wollen nach Gomera. Durst, Durst, Hunger…
Noah: Solide baut und solidarisch g‘schwumma… entert die Arche, einer mit enk! Jawoi, de ganz Weld in oam Boot, des nenn i Globalisierung!
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We all live in a yellow submarine...

Übrigens... lesen sie dazu auch:
Center Parcs!! NEIN DANKE

Montag, 28. März 2011

Glass can do it!!! Traditionelle Kreativität und globale Kraft in Nordböhmen

Nach einem Hilferuf des Glaskünstlers und Schuldirektors Frantisek Janák startete die amerikanische Kunsthistorikerin Amy Brabender im Dezember 2009 eine internationale Petition zur Rettung der von der Schließung bedrohten ältesten Glasfachschule der Welt im nordböhmischen Kamenický Senov: Über 600 Künstler und Glasfreunde der Internationalen Studioglasbewegung folgten. P1020478
Zum 1. April ist die Schule gerettet – für weitere 155 Jahre!
Klicken Sie hier für die Petition
“Glass is in our hearts and we want keep it!!”
fügte Elizabeth Sinková ihrer Unterschrift hinzu.

Im September 2010 entstand daraus in Wisconsin/USA die n.g.o.
„The International Glass Alliance“.
Ein Ziel der Organisation ist es die reiche Glastradition insbesondere der nordböhmischen Region zu bewahren und die kulturellen, künstlerischen und wirtschaftlichen Werte für Tschechien und die Welt zu erhalten. Die Region soll – über amerikanische und europäische Universitäten und die tschechischen Glasfachschulen und Akademien – eine Plattform für die Ausbildung in Glas und den studentischen Austausch werden.
P1020388Ein weiteres Ziel ist die Anerkennung der nordböhmischen Glasregion als UNESCO Welterbe: Die Region ist die letzte, die eine vollständige Glas-Infrastruktur mit Schulen, Glashütten, Meisterwerkstätten, Ateliers, Museen etc. aufweist.
Lesen Sie hier den vollständigen Aufruf von Peter Rath, dem Botschafter für grenzüberschreitende Tradition und Kreativität in Glas!
International-Glass-Alliance (doc, 33 KB)

Zum Wiederlesen: Das Glas im Blick nach vorn

Freitag, 18. Februar 2011

Die Center Parcs-Diskussion im Fernsehen

Donau TV - aktuell, heute von 18.oo bis 18.30 berichtet über die Pros und Cons der geplanten Giganto-Ferienanlage Center Parcs auf Oberfrauenau.

Der Beitrag wird wiederholt im Magazin „Aus Böhmen und Bayern“ am 27. Februar zwischen 19.30 und 20.00!
Oberfrauenau-4
Anhören, mitdenken, mitreden! Und dann: Oberfrauenau retten - sagen die Piraten!

Lesen sie dazu auch:
Center Parcs!! NEIN DANKE

Montag, 31. Januar 2011

Schön war die Zeit, Thomas!

Viele Monat schwere Fron, harte Arbeit, karger Lohn.
Tagaus, tagein, kein Glück, kein Heim:
Alles liegt so weit, so weit.

Dort wo die Blumen blühn, dort wo die Täler grün, dort bist du wieder zu Hause.
Von wo sich die Liebste fand, geht’s zurück ins Heimatland!

Sonntag, 30. Januar 2011

Gedanken zum Müller-Tag

… ob er aber über Bayrisch Eisenstein oder ob er über Böhmisch Eisenstein oder ob er überhaupt net kimmt, des is net gwiss!
Ein Müller in der Hand ist besser als vier Meisen und ein Dachschaden … koch1Gut gemüllert ist schon halb gewonnen … Müllst du noch oder müllerst du schon??? … koch2 Kräht der Müller auf dem Mist bleibt der Mist wie er ist … Müllers Kuh und draust bist du! … koch3 Es ist nicht alles Müller was müllert … Ein geteilter Bürgermeister ist ein doppelter Müller … Ein Müller kommt selten allein … Was man sich aufkocht kann ein Müller auch auslöffeln …Man soll den Tag nicht vor dem Müller loben … Reden ist Silber, aber ein Müller schweigt nicht … Scherben bringen Müller … koch4
Das Wandern ist des Müllers Lust: Wenn er nun also zur LINKEn weiterwandert, kann er es auch noch in der Au probieren.
(Merke: „Aurer würden Müller wählen“).

(Ein echter PP-Beitrag)

Sonntag, 23. Januar 2011

Center Parcs !! NEIN DANKE !

Sehr geehrte Center Parcs-Manager,

gestatten, wir stellen uns vor: Wir sind die Piraten der Gläsernen Arche, wir schippern das ganze Jahr zwischen den Bayerischen und Böhmischen Wäldern herum, und unseren Heimathafen haben wir in der Au, dort, wo Sie vielleicht Ihren Oberfrauenauer Center Parcs bauen wollen. Piraten_die-Crew1 Infostand-gegen-Ferienanlage Schwammersuchen-i-Schnee

We are not amused.

Wir Bayerwäldler, und erst recht wir Glasleute wissen Bescheid mit auswärtigen Konzernen, denen nichts, aber auch gar nichts an uns liegt und an unserer Region, an ihren Menschen, ihrer Kultur und ihrem Auskommen. Auch ein Riedel hat schon mal von fetten Ferraris getönt, von Arbeitsplätzen, Zukunft. Alles Lüge, alles kaputt.

Wir lassen uns von keinem Großmanager über den Tisch ziehen, und nicht von unseren Politikern, die sich von euch übern Tisch ziehen lassen weil ihnen selber nichts einfällt. Die meinen, wenn sie euch nur alles reinschieben an Gunst und Vergünstigung , und die Verantwortung per Bürgerentscheid auf uns schieben, dass sie dann selber gut dastehen als Ostbayernstrukturentwickler.

Von wegen.

Wer zahlt denn eure Zufahrtsstraßen, die Kläranlagenerweiterung, den Fernwasseranschluss, die Lohnzuschüsse, damit eure Billiglohnarbeiter wenigstens mit Hartz IV rauskommen? Wer ersetzt die zerstörte Landschaft, wenn ihr irgendwann wieder abzieht? Und wo gehen dann eure Steuern hin – nach Holland?

100 ha Center Parcs in Oberfrauenau. So schaut’s aus:
100_ha
(Bildvergrößerung)
Dann hat’s aber auch geheißen 200 ha:
200_ha
(Bildvergrößerung)
Und da wollt ihr uns aussperren? Das hat sogar der Nationalpark nicht geschafft! Und wo bitte schön sollen wir dann in die Schwammer gehen und mit der Arche durchsegeln?

100 oder 200 ha eingezäunte, künstliche Bungalow-Südsee-Abenteuer-Sport-Wellness-Glashaus-Oase. 600 Billig-Komfort-Ferienwohnungen, oder 800, wie ihr’s der Gemeinde gesagt habt.
90% Natur? Von wegen!
Die haben wir jetzt, und auf die passen wir uns auf.
Oberfrauenau-1 Oberfrauenau-2 Oberfrauenau-3 Oberfrauenau-4

Die vielen Touristen bringen Geld nach Frauenau? Beleben den Ort? Von wegen! Dazu haben die Kurzurlauber gar keine Zeit, das wollt ihr auch gar nicht, weil ihr doch vom Friseur bis zum Supermarkt bis zum Restaurant alles selber im Parc habt.

Im Grunde ist das Konzept der Center-Parcs abzulehnen. Ein riesiges Areal wird eingezäunt und in eine künstliche Landschaft umgewandelt. Ein Wildwechsel beispielsweise kann durch das Gelände nicht mehr stattfinden. (…) Bei unserem Aufenthalt konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Strategie der Betreiber die ist, die Besucher von der Umgebung abzuschotten, um sie dann ein paar Tage kräftig und kontinuierlich zur Kasse bitten zu können. (Udo Schmitt war dort)

Center Parcs bringt Arbeitsplätze – wirklich?? Die unterbezahlten, qualifikationsfreien Jobs, für die ihr so berühmt seid? Was nützen die, wenn gleichzeitig unser Ortstourismus kaputt geht? Weil ihr eure Ferienwohnungen zu Dumpingpreisen und mit Superwerbung anbietet? Weil ihr die spannenderen Restaurants habt? Weil ihr dieselben Urlauberfamilien ansprecht wie unsere Vermieter? Und dieselben Kurztouristen wie unsere gerade erst frisch ausgebauten Hotels?
Und wie sollen unsere Baufirmen profitieren, wenn Center Parcs doch überall dieselben Fertighäuseln aus Holland mitbringt, und seine eigenen Häuslbauer gleich mit???
In Weißenburg haben die Bürger sich erfolgreich gegen den Bau eines Center Parcs gewehrt.
Auszüge aus der Begründung für die Ablehnung:
"Die Arbeitszeiten und Entlohnungen der im Center Parc beschäftigten Menschen erinnern an Fastfoodketten. Überwiegend unqualifizierte Jobber würden hier auf 400 Euro-Basis eine Anstellung finden“, so der Kreisverband weiter. Auch die Reinigung und Betreuung der Ferienhäuser werde sich auf diesem Niveau bewegen und anstatt ordentlicher sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze nur die Zahl der Aufstocker in der hiesigen Region noch weiter erhöhen. „Wenn von den versprochenen 800 Arbeitsplätze über 700 keinen Mindestlohn einhalten ist es nicht gerade eine Bereicherung für unsere Region!“, kommentiert Erkan Dinar diesen zu erwartenden Umstand. Weiterhin ist damit zu rechnen, dass sich ein Rückgang der Übernachtungen bei kleineren regionalen Übernachtungsbetrieben abzeichnen wird. Investitionen der letzten Jahre in zusätzliche Gästezimmer seien deshalb in Gefahr.
(Recherchiert von B. Irmler, auf Facebook)

Für wie blöd haltet ihr uns?
Fazit:
Ob ihr also über Oberfrauenau oder ob ihr über Unterfrauenau – Hauptsach ist doch dass ihr gar nicht kommt, das ist ganz gwiss!

Wir freuen uns auf alle eure Kommentare und verbleiben mit freundlichem Piratengruß!

Mr. Smith, der Käptn, die Steuerfrau, Mr. Gibbs, Franz Butzi und alle anderen…

Infos und Auskünfte haben wir von
der Tourist-Info Zwiesel, Stan Dengler, Klaus Wenig, Bernhard Irmler, Renate Ackermann MdL, dem Bund Naturschutz, der Augsburger Allgemeinen 29.7.09, BR online 13.6.2010, google maps, www.centerparcs.com und vielen anderen, sowie von Udo Schmitt, Thomas und Heide Sandner, die selbst im Center Parc gewesen sind.


Diese Landschaft steht auf dem Spiel - unwiederbringlich:
Oberfrauenau-5

Freitag, 15. Oktober 2010

Da beißt der Pirat auf GRANIT:

Was ist das?
grabsteine-1 Grabsteine-2 Grabsteine4
a) Ein Friedhof für die Glasmacher im Bayerwald?
b) Sichtschutz für die Glasindustrie
c) Kletterwand mit Sollbruchstellen zur Kindererziehung
d) Steinbruchabfallrampe
Gebrochener-Stein Grabsteine-5 Grabsteine-6
e) Gläserner Garten in Frauenau
f) Anti-Nachbars-Verteidungsanlage
g) Drittklassige Steinmetzausstellung
f) Prämierter Wettbewerbsbeitrag zu "Au ... AUUUU!"

Auflösung in der nächsten PiratenPresse - nicht verpassen!

Montag, 6. September 2010

Gibt es eine Chance für das Glas?

Aus der Studioglas-Zeitschrift Glashaus 3/2010
Glas am Scheideweg?

Traditionelles Können, gepaart mit der kreativen Energie auch gegen den Strom der Zeit Neues zu schaffen – diese Kombination überlieferter Kompetenzen und innovativen Muts findet sich quer durch die Glasgeschichte: Mit ihr entwickelten böhmische Glasleute der Barockzeit in der verwüsteten Landschaft des Dreißigjährigen Kriegs die Technologie und Ästhetik des Glasschnitts und ließen das Glasveredler- und Glashandelszentrum um Haida/Nový Bor aufblühen; und ähnlich gelang 2009 in derselben Glasregion ein neuer Aufschwung gegen die Rezession, mit Kreativkräften wie Petr Novotný und František Janák und unter Einbezug der internationalen Studioglasszene.
Oder das Beispiel der Glashütte Theresienthal: 1836 wurde sie als eine frühe bayerische Aktiengesellschaft gegründet, um mit raffinierten Luxusgläsern auf den Zug der Industrialisierung aufzuspringen – mit demselben Konzept, das ab 2004 nach zwei Insolvenzen das „Wunder von Theresienthal“ ermöglichte, scheinbar gegen jede wirtschaftliche Vernunft und Wahrscheinlichkeit, aber mit zähem persönlichen Einsatz der Belegschaft und weniger Enthusiasten.
Diese und andere „Glaswunder“ ließen sich Anfang Mai die Präsidiumsmitglieder des Bayerischen Landtags in der Dauerausstellung des Glasmuseum Frauenau vor Augen führen. Hintergrund des Besuchs waren die mit rücksichtslosem Kalkül durchgezogenen Schließungen der Traditionsglashütten in Spiegelau und Riedlhütte; in der Diskussion nach der Führung hörten die Politiker auch von ratlosen Riedlhüttler Glasmachern und –schleifern, denen Konzepte und Existenzgründungshilfe fehlen, um irgendwie weiter Glas machen zu können, oder von Theresienthaler Problemen Lehrlinge zu gewinnen in einer öffentlichen Stimmung, die den Glasmanufakturen jede Zukunft abspricht. Versprochen wurden schließlich die nötigen „Rahmenbedingungen“, um nicht jetzt das Praxiswissen der Glasleute zu verschleudern, sondern als Chance nutzbar zu machen. Nachdem ein Jahr lang zwischen Region und Regierung die Zuständigkeit für Lösungsansätze in der „Glaskrise“ hin- und hergeschoben wurde, könnte die Politik nun also doch in Bewegung gekommen sein: Nur wenige Tage später luden die Regierung von Niederbayern und die regionale Wirtschaftsförderstelle Glasfirmen und experten in die Glasfachschule Zwiesel zur Diskussion einer Projektplattform „Netzwerk Glas“ ein, die ab Oktober die firmenübergreifende Zusammenarbeit für hochwertige Produktentwicklung und internationale Vermarktung fördern soll. Auch um die Mitwirkung von Glaskünstlern wurde lebhaft geworben.
P1000442Deren Skepsis, und mehr noch die der arbeitslosen Glasmacher ist nachvollziehbar. Entziehen sie sich jedoch jetzt diesen Weichenstellungen, könnten sie den endgültigen Niedergang nicht nur des ostbayerischen Glases als „self-fulfilling prophecies“ mit besiegeln. Nie zuvor haben die Glasbetriebe eine Überwindung ihrer Konkurrenzen auch nur anvisiert – nun sollten sie beim Wort genommen werden. Nun muss beharrlich darauf gepocht werden, dass die Produktions- und Gestaltungsvielfalt des Glases gemeinsam genutzt wird, und dass nicht nur Glaskünstler, sondern auch die Glasarbeiter und –handwerker vor Ort eingebunden werden, weil ihre Kompetenzen unverzichtbar und nicht rückholbar sind. Dabei müssen wir alle uns von der kurzsichtigen Arroganz lösen, die den Niedergang der Glasmanufakturen unter neoliberalen Vorzeichen als unvermeidlich und des Jammerns nicht wert abtut. Können wir den Glauben an die Innovationskraft des Glases wiedergewinnen, wollen wir diese aktiv einfordern?
„But think again“, schreibt Milly Frances im letzten Newsletter der britischen Contemporary Glass Society eben dies der Glaskunstszene ins Gewissen: “Wir sind nichts anders als Produkte der Vergangenheit, und als Glasmacher sind wir einem besonderen beruflichen Erbe verpflichtet. In Zeiten der Rezession ist vielleicht der beste Weg nach vorn der reflektierende Blick rückwärts, um Verluste abzuschätzen und unserer Industrie Ehrerbietung zu erweisen, bevor wir uns mit einer zeitgemäßen Vision neu für die Zukunft formieren.“
(Glass Network 36, Juni 2010)

Katharina Eisch-Angus


Lesen Sie in aktueller Fassung die Forderungen "Für einen Glaspakt mit dem Glas!" --> bitte anklicken: Konzept-Glaspakt (pdf, 84 KB)

Die PiratenPresse

aus der Gläsernen Arche

Übers Meer im Nirgendwo

schippert die Gläserne Arche. Mit ihr, immer treu, die Piratencrew. Donauobi moldauaufi bloggt die BordRedaktion. Piratensatire und schlimmere Wahrheiten, aus den Wässern zwischen Rachel und Lusen und Kubani.

Wer sind die Piraten, was geschah? Lesen Sie - samt Impressum:

Die Reise der Gläsernen Arche

Arche-in-Afrika

PP Pragmatisch Praktisch kontraProduktiv

POZOR!! PIRATENWARNUNG
Liebe Wanderfreunde und Leserinnen und Leser der PiratenPresse...
Bordredaktion - 2011-12-20 16:12
Den Böhmerwald retten
Der Böhmerwald - der rauschende...
Bordredaktion - 2011-12-20 15:51
Blut aus der Arche!
Raffael. Ein Bayerwald-Thriller.... aus der Arche....
Bordredaktion - 2011-12-11 18:42
Piraten trauern
Landrat Heinz Wölfl (1953 - 2011)
Bordredaktion - 2011-12-11 18:00
Adam - duuuuu??
Zeichnung: G. Jo Hruschka
Bordredaktion - 2011-12-11 17:47
Verhüllt und weg
Erinnern Sie sich? Einen Winter lang lag die Gläserne...
Bordredaktion - 2011-04-07 22:45
Von Sodom bis Center...
Die Gistl-Theatergruppe spielte zum Theaterball 2011...
Bordredaktion - 2011-04-07 22:18
Glass can do it!!! Traditionelle...
Nach einem Hilferuf des Glaskünstlers und Schuldirektors...
Bordredaktion - 2011-04-07 22:13

Mit an Bord der Glasarche...

Kommentare, Zuschriften, Beiträge an: piraten[at]glasarche.eu

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